Am 12. Mai veranstalten das Bündnis für Demokratie und Zivilcourage und

Punktgleich zum dritten Mal eine Straßenaktion zum Internationalen Tag

gegen Homo-, Bi- und Transphobie. Dieser findet jährlich am 17. Mai stat,

dem Tag, an dem die Weltgesundheitsorganisation (WHO) im Jahr 1990

Homosexualität aus ihrer Krankheitsliste strich. Wir wollen die Gelegenheit

nutzen, um die Situation von u. a. schwulen, lesbischen, bisexuellen,

transsexuellen und queeren Menschen (LGBT+) öffentlich zu thematisieren.

Mit unserem Programm werfen wir einen Blick auf die Entwicklungen der

letzten Zeit. Informieren, lernen, reden und Freiheit, Respekt und Gleichheit

einfordern. Alle sind herzlich eingeladen!

 

Samstag, 12. Mai 2018 von 11 bis 15 Uhr am Altpörtel

 

Programm

 

11:00 Einführungsreden: Warum IDAHOT?

Und: Stolpersteine mit Sabrina Albers

 

11:30 „Reise durch die Welt“: Die wichtigsten Entwicklungen im

Bereich LGBT+ mit Fokus auf Deutschland

 

12:15 Religion und sexuelle Identität:

Interviews mit katholischen und evangelischen Vertretern

 

13:15 Quiz: Erweitern und prüfen Sie Ihr Wissen mit einem

Frage-Antwort-Spiel.

 

HAUPTPREIS: Zwei Karten für die

Vorstellung „Dienstags bei Kaufland“ des Zimmer Theaters

Speyer am 17. Mai 2018!

 

Außerdem: Durchgehender Infostand

 

Mit Unterstützung von: QueerNet Rheinland-Pfalz, Jugendgruppe Speyer zwanzig10,

Initiativgruppe eine Welt Speyer e.. und Zimmertheater Speyer

21.04.2018 Aktion gegen Gewalt und Hetze

 

Aus Anlass des Bürgerbegehrens der AfD nahen Initiative gegen die geplante Erstaufnahmestelle für Asylsuchende in der Speyrer Kurpfalzkaserne, rief das Bündnis zu einer Kundgebung vor dem Altpörtel auf. Zahlreiche Menschen folgten dem Aufruf. Mit deutlichen Worten durch von Vertreter_Innen von Stadtspitze, DGB und Bündnismitgliedern wurde die verwerfliche Hetzkampagne der Initiative kritisiert. Im besonderen Vordergrund stand hierbei das gezielte verbreiten von Unwahrheiten was die Nutzung des Konversionsgeländes betrifft.

 

Vertreter_Innen der Initiative zum Bürgerbegehren, sowie aus dem Dunstkreis der AfD mischten sich unter die Kundgebung und versuchten provozierende Diskussionen zu führen. In demokratischer Grundhaltung wurde dies zugelassen. Im Gegensatz zu Situationen in denen Besucher_Innen eines Infostandes der Initiative, wegen kritischer Äußerungen durch anwesende Initiativevertreter_Innen von deren Infostand eingeschüchtert und beträgt wurden.

Circa 200 Menschen folgten dem Aufruf zu der Kundgebung gegen Gewalt und Hetze

 

OB, die Beigeordnete und ein Vertreter des DGB Speyer fanden in ihren Reden deutliche Worte gegen die geschmacklose Hetze der AfD und NPD.

 

Eine Rednerin des BfDuZ wies darauf hin, dass die Tatsache des Bestehens von sexualisierter

Gewalt in der Gesellschaft bisher seitens der AfD/ NPD keine Beachtung fand. Beide Parteien interessierten sich ausschließlich für die Beteiligung nicht deutscher

Straftäter, um ihre Hetzpolitik gegen Flüchtlinge voranzubringen.

 

Das Frauenhaus Speyer / der Frauen- und Mädchen-Notruf Speyer beteiligten sich mit einem Infostand am Kundgebungsplatz.

 

part1.FBE769B8.CD37143E@outlookAufruf zu einer gemeinsamen Aktion unter dem Motto „Gegen Gewalt und Hetze“

 

 

 

Das Bündnis für Demokratie und Zivilcourage, die Stadt Speyer, der Stadtverband DGB SPEYER, so wie der Frauennotruf und das Frauenhaus Speyer.

 

 

 

rufen am Samstag den 13.01.2018 zu einer gemeinsamen Aktion gegen Gewalt und Hetze auf.

 

 

 

Der Frauenmord vom 27.12.2017 in Kandel wurde dort durch AfD und NPD mehrfach in schamloser Weise zur Stimmungsmache politisch ausgeschlachtet.

 

Die Begründung der Tat erfolgte über eine Zuschreibung zur Herkunft des Täters. Hierbei handelt es sich um übelste Formen rechtspopulistischer Hetze.

 

Gewalttaten gegen Menschen dürfen nicht für politische Stimmungsmache missbraucht werden.

 

 

 

Speyer sagt nein zu solchen Machenschaften!

 

 

 

Start: Samstag 13.01.2018 / 13:00 Uhr am Altpörtel

 

 

 

Danach Zug zum historischen Rathaus mit einer Kundgebung vor Ort.

 

Dort wird die Regenbogenfahne als Zeichen für Frieden, Toleranz und der Vielfalt aller Lebensformen, sowie die Terre des femmes Flagge Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen gehisst sein.

 

An der alten Münze wird es einen Infostand zum Thema der Aktion geben.

 

 

 

Um Weiterleitung in den bestehenden Netzwerken wird gebeten.

 

 

 

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

 

Orgateam des BfDuZ

 

 

 

 

Medieninformation der Stadt Speyer vom 10. Januar 2018

 


Speyer wendet sich gegen Gewalt, Hetze und Fremdenhass

 

Die Stadtspitze der Stadt Speyer und das Bündnis für Demokratie und Zivilcourage unterstützten die für den kommenden Samstag geplante Kundgebung gegen Gewalt, Hetze und Fremdenhass in der Maximilianstraße.  Stadtspitze und Bündnis verurteilen die Straftaten von Kandel und Speyer. Die politisch Verantwortlichen der Stadt und das Bündnis wenden sich aber gleichermaßen gegen rechtspopulistische und rassistische Hetze in sozialen Netzwerken und in öffentlichen Äußerungen, die das Ziel hat, aus diesen Straftaten politisches Kapital zu schlagen.

 

„Speyer ist eine „Stadt ohne Rassismus“ und eine „Stadt mit Courage“, in der es keinen Platz für Gewalt und Fremdenfeindlichkeit gibt. Angesichts der Ereignisse zum Jahreswechsel verurteilen wir jedwede Gewalt gegen Einzelpersonen und Gruppen, sei es wegen ihrer Nationalität, ihrer ethnischen oder sozialen Herkunft oder wegen eines Handicaps, ihres Glaubens oder ihrer sexuellen Orientierung.

 

Die Instrumentalisierung der Opfer für politische Zwecke und zur Emotionalisierung und Eskalation der gegenwärtigen Diskussion lehnen wir ebenfalls strikt ab.

 

Die Straftäter müssen von Polizei und Justiz, die unsere Unterstützung verdienen, zur Rechenschaft gezogen werden. Die Gesetze zu ihrer Verurteilung sind vorhanden und müssen konsequent angewendet werden.

 

Speyer ist eine weltoffene Stadt. Wir alle sind gefordert ein tolerantes Miteinander zu bewahren.“

 

 

 

Unterzeichner für die Stadt Speyer:

 

Hansjörg Eger

 

Monika Kabs

 

Stefanie Seiler

 

Unterzeichner für das Bündnis für Demokratie und Zivilcourage:

 

 

 

Sabrina Albers

 

 

 

Werner Ruffing

 

SPEYER IST UND BLEIBT BUNT!

 

Dies war das gemeinsame Motto des BfDuZ und weiteren demokratischen Kräften in Speyer / Umgebung mit dem 11 rechte Hetzer der NPD wieder einmal als unerwünscht in einem weltoffenen Speyer erklärt wurden. Ca. 250 Teilnehmer_Innen übertönten in gewohnter, kreativer, Speyrer Art den braunen Schwachsinn. Unter den Teilnehmenden befanden sich der gesamte Stadtvorstand, Vertreter_Innen aller im Stadtrat vertretenen demokratischen Parteien, sowie Kirchenpräsident Christian Schad. Vordergründig wollte die NPD gegen die Kosten, welche das Abhängen der sogenannten „Nazikocken“ verursachen würden, protestieren. Dazu rief die NPD am 30.12.2017 zu einer Kundgebung in Speyer vor dem Gebäude des Landeskirchenrates der evangelischen Kirche / Pfalz auf.

Die Botschaft war klar:

 

„KEINE BRAUNE HETZE IN SPEYER“

 

Gedenken und Mahnen

Gemeinsames Gedenken und Mahnen am

09. November 2017 in Speyer am Platz, der durch die Nazis vor 79 Jahren zerstörten Synagoge. In allen Redebeiträgen wurden deutliche Mahnungen hinsichtlich neuzeitlicher rechtpopulistischer Hetzparolen geäußert.

 

 

 

 

 

Aus der Asche geholt - Eine Lesung aus verbrannten Büchern

 

 

 

Als Beitrag zur Interkulturellen Woche 2017 haben Mitglieder des Speyerer Bündnisses für Demokratie und Zivilcourage am 3.10.2017 im Theatercafé des Kinder- und Jugendtheaters Auszüge aus verbrannten Büchern vorgelesen. Es handelte sich um Texte von Autoren wie Tucholsky, Kästner, Kalenkó oder Zweig, die in der Zeit des Nationalsozialismus verboten waren. Vor der Lesung wurde über die Bücherverbrennungen in ganz Deutschland und auch in Speyer informiert. Hier wurden am 6. Mai 1933 Bücher verbrannt. Mit der Lesung wollte das Bündnis für Demokratie und Zivilcourage auf die Vielfalt hinweisen, die bei solchen Untaten verloren geht aber auch auf die Unsterblichkeit von der Universalität der Themen, die diese Autoren in ihren Werken angesprochen haben. Die Lesung warf auch die Frage auf, was "deutsche Kultur" sei, denn 1933 wurden deutsche Büchern gerade von denjenigen verbrannt, die sich als Hüter des deutschen Kulturgutes präsentieren wollten.

Wir bedanken uns bei das Publikum, das unsere Veranstaltung besuch hat!

 

 

Unter diesem Moto fand am 23.09.2017 in Speyer vor dem Altpörtel ein Infostand am Tag vor der Bundestagswahl 2017 statt. Gemeinsam mit den im Bündnis befindlichen demokratischen Parteien wurde für demokratisches Wählen geworben. An allen demokratischen Parteiständen wurde die Mitgliedschaft im Bündnis durch ein Mitgliedsplakat (siehe Bildgalerie unten) kenntlich gemacht.

 

Liebe Bündnismitglieder und Unterstützer_ Innen,

 

 

 

wie in  der Bündnissitzung vom 20.09.2017  vereinbart , wird das Bündnis am Samstag den 23.09.2017 in der Zeit von 8:00-14:00 mit einem Infostand am Altpörtel  vertreten sein.

 

 

 

Das Motto ist ein Aufruf zu demokratischem Wählen.

 

Um ein starkes Signal gegen rechte Hetze hier in Speyer zu setzten, ist es wichtig, dass viele Vertreter_ Innen des Bündnisses sich durch ihre Anwesenheit an diesem Signal beteiligen.

 

 

 

Des Weiteren werden noch helfende Hände für kurze Standdienst von circa 30-60 min. benötigt.

 

 

 

Mit demokratischen, hoffnungsvollen Grüßen auf ein zahlreiches Erscheinen

 

Internationaler Tag gegen Homophobie

 

 

Am 20. Mai veranstalten das Bündnis und Punktgleich zum zweiten Mal eine Straßenaktion zum Internationalen Tag gegen Homo-, Bi- und Transphobie. Er findet am 17. Mai statt, dem Tag, an dem die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Homosexualität aus ihrer Krankheitsliste strich (im Jahr 1990). Wir wollen die Gelegenheit nutzen, um die Situation von u.a. schwulen, lesbischen, bisexuellen, transsexuellen und queeren Menschen (LGBT+) in der Öffentlichkeit zu thematisieren. Im Jahr 2016 fiel die queere Gemeinschaft in Orlando einem gezielten terroristischen Anschlag zum Opfer, in jüngster Zeit verbreiten sich die Berichte über Verfolgung in Tschetschenien. Deutsche Städte sahen Demonstrationen gegen die Darstellung sexueller Vielfalt in den Lehrplänen bestimmter Bundesländer. Mit unserem Programm werfen wir einen Blick auf die Entwicklungen der letzten Zeit. Informieren, lernen, reden und Freiheit, Respekt und Gleichheit einfordern. Alle sind herzlich eingeladen!

 

 

 

Samstag, 20. Mai 2017 von 11 bis 15 Uhr. Am Altpörtel.

 

 

 

Programm

 

 

 

11:00-11:20         Einführungsreden: Warum IDAHOT?

 

 

 

11:25-11:40         Gedenken an Homosexuelle in der NS-Zeit. Redebeitrag.

 

Schweigeminute für die Opfer des Nationalsozialismus.

 

 

 

12:10-12:40        „Reise durch die Welt“: Die wichtigsten Entwicklungen

 

im Bereich LGBT+ mit Fokus auf Deutschland.

 

 

 

13:00-13:30         Interview: Sexuelle Identität als Fluchtursache.

 

 

 

14:00-14:30        „Quiz“: Erweitern und prüfen Sie Ihr Wissen mit einem Frage-Antwort-Spiel. Bei 3 richtigen Antworten von 4 gibt es einen Überraschungspreis!

 

 

 

Außerdem: Durchgehender Infostand

 

 

 

Mit Unterstützung des Regionalbüros Rheinland-Pfalz der Rosa-Luxemburg Stiftung,
des QueerNets Rheinland-Pfalz, des Vereins zwanzig10 Jugendkultur Speyer und des Weltladens Speyer.

 

Aktionstag über Fluchtursachen

 

 

 

Am 15.10.2016 fand auf der Maximilianstraße in Speyer in Kooperation mit dem Kulturzentrum Eckpunkt Speyer ein Aktionstag mit diversen Wandzeitungen zu möglichen Fluchtursachen statt.

 

Speyer zeigt Flagge für Europa 

 

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundeskreisvorsitzende, liebe Freunde des Festes der Kulturen,

die Stadt Speyer wird sich einer europaweiten Initiative anschließen, indem sie am Historischen Rathaus „Flagge zeigt“ für den europäischen Gedanken. Am Donnerstag, dem 28. Juli , 17 Uhr, sind alle europäisch denkenden Menschen in Speyer zu einem „Fototermin mit Europaflagge“ vor das Historische Rathaus der Stadt Speyer eingeladen. Die Aktion steht unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Hansjörg Eger; die Freundeskreise der Speyerer Partnerstädte werden sich ebenfalls an diesem europäischen „Happening“ beteiligen. Vor dem Rathaus wird es ein kleines Überraschungsprogramm geben. 

 

 

Die von der finnischen Stadt Joensuu gestartete Initiative will angesichts von „Brexit“ und zahlreicher anderer nationalpopulistischer Bewegungen in Europa mit Unterstützung möglichst vieler europäischer Städte und lokaler Organisationen ein Zeichen setzen für Europa. Dabei stehen nicht die europäischen Institutionen im Zentrum des Interesses, sondern ausschließlich der europäische Gedanke und die bessere Einbeziehung lokaler und regionaler Interessen in ein vereinigtes Europa. 

 

Zahlreiche Städte aus Finnland, Schweden, Estland, Deutschland, Griechenland, Holland, Tschechien und Italien haben sich der Aktion bereits angeschlossen (www.connectingeuropeans.eu). Die Fotos von den lokalen „Happenings“ in diesen Städten mit der europäischen Flagge sollen am 28. Juli  über das Internet und die sozialen Netzwerke geteilt werden.

 

 

 

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie sich an dieser Aktion beteiligen und diese Botschaft auch über Ihre eigenen Verteiler weitergeben könnten!

 

Als Teilnehmer der Steuerungsgruppe - Stadt ohne Rassismus Stadt mit Courage - unterstützt das BfDuZ die dort geplante Aktion,  im Rahmen des bundesweiten Aktionstags "Hand in Hand gegen Rassismus - für Menschenrechte und Vielfalt", eine Menschenkette auf der Maximilianstraße zu bilden.

 

            Am Samstag 18.06.2016 um 12:30 Uhr

 

        Speyer, Treffpunkt am Altpörtel

 

 

Weitere Infos zur Deutschland weiten Aktion findet ihr unter http://www.hand-in-hand-gegen-rassismus.de/home/

 

Bei dieser Aktion kann auch ein Zeichen zu dem Anschlag in Orlando gesetzt werden.

 

Offener Brief des BfDuZ zum Attentat in Orlando

 

In der Nacht zum 12. Juni 2016 schoss ein Mann in einem von homosexuellen Menschen besuchten Club in Orlando, USA, um sich, tötete 50 Menschen und verletzte 53 weitere. Er verübte somit das schlimmste Attentat durch einen Einzeltäter in der Geschichte der USA. Kurz darauf bekannte sich der IS zum Anschlag und verkündete, der Täter sei einer seiner Kämpfer gewesen. Obwohl seine Motivation noch unklar ist und wahrscheinlich nie vollständig eruiert werden wird, deutet dieses Bekenntnis des IS auf eine homophobe Motivation hin. Diese These wird durch die Tatsache verstärkt, dass am 12. Juni in vielen amerikanischen Städten CSD-Demonstrationen stattfinden sollten. Dass der Täter eine Einschüchterung der CSD-Teilnehmer bewirken wollte ist nicht auszuschließen. Der Vater des Täters hat in einem Interview von der Schwulenfeindlichkeit seines Sohnes berichtet.

 

 

 

Das Bündnis für Demokratie und Zivilcourage Speyer verurteilt diesen Anschlag und bekundet seine Solidarität mit den Opfern, deren Angehörigen, Freunden und der LGBTI-Community weltweit.

 

 

 

Dies war ein terroristischer Anschlag und das Ziel war die LGBTI-Community. Der Anschlag zeigt, dass diese Community, trotz aller Errungenschaften, immer wieder zur Zielscheibe von Extremisten werden kann und dass die Gleichberechtigung und die gleiche Teilhabe am gesellschaftlichen Leben Ihrer Mitglieder noch nicht gesichert sind, auch nicht in liberalen und traditionsreichen Demokratien wie den USA.

 

 

 

Dennoch: LGBTI-Menschen sind und bleiben da. Sie verstecken sich nicht mehr und kämpfen um ihre Rechte. Das ist ein Gewinn für die Menschenrechte und die Vielfalt unserer Gesellschaften. Es gibt keinen Staat, keine Stadt, keine politische, religiöse, weltanschauliche, sportliche oder anderweitige Gemeinschaft, wo LGBTI-Menschen nicht präsent sind. Und wir, die Organisationen, die sich für Demokratie und Menschenwürde einsetzen, verzichten nicht auf das Ziel, dass sich selbst in jenen Regionen der Welt, wo Extremisten herrschen und Liebe unterdrücken, LGBTI-Menschen eines Tages auch frei, ungehindert und in Sicherheit als Personen in jeder Hinsicht entfalten können.

 

 

 

Der Anschlag am 12. Juni war Terror im wahrsten Sinne. Er sollte LGBTI-Menschen von einem freien Leben abschrecken. Alle, die für Menschenrechte, Respekt und Frieden eintreten, müssen den LGBTI-Menschen beiseite stehen, nicht nur heute, sondern ständig. Nur so kann Liebe über Terror und Hass siegen.

 

 

 

Dies war nicht nur ein Anschlag auf die LGBTI community. Mit brutaler Gewalt wurde Vielfallt und Freiheit in der Gesellschaft angegriffen, also galt er uns allen.

Veranstaltungshinweis in Speyer zum internationaler Tag zur Unterstützung der Opfer von Folter

Lesung Ensaf Haidar 24.06.2016.pdf
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Internationaler Tag gegen Homophobie, Biphobie und Transphobie Speyer

 

 

 

Internationaler Tag gegen Homophobie, Biphobie und Transphobie Speyer

 

Das Bündnis für Demokratie und Zivilcourage Speyer beteiligt sich erstmals an einer Straßenaktion zum Internationalen Tag gegen Homo-, Bi- und Transphobie, welcher jährlich am 17. Mai stattfindet. Die Vorbereitung erfolgte in Kooperation mit der Initiative Punktgleich, welche sich für eine gesellschaftliche Gleichstellung und Anerkennung von LGBT-Individuen einsetzt. Bereits im Rahmen der Interkulturellen Woche 2015 veranstaltete das Bündnis unter dem Motto „Vielfalt der sexuellen Identitäten - Die Anerkennung als Element friedlichen Miteinanders“ eine Aktion zu diesem Themenbereich. Die Tatsache, dass inmitten rechtspopulistischer Hetzparolen in jüngster Zeit sogar eine Aufforderung zur Zählung homosexueller Mitmenschen laut wurde, zeigt die Notwendigkeit eines solidarischen Handelns auf. Am 17. Mai 1990 strich die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Homosexualität aus ihrer Krankheitsliste. Zu diesem Anlass wird weltweit jedes Jahr dieser Tag („International Day Against HOmophobia and Transphobia“ auf Englisch) gefeiert. Wir wollen die Gelegenheit nutzen, um die Situation von u.a. schwulen, lesbischen, bisexuellen, transsexuellen und queeren Menschen (LGBT+) in der Öffentlichkeit zu thematisieren: darüber informieren, lernen, uns austauschen. Jeder ist herzlich eingeladen!

 

 

Wann? Am Samstag, den 21. Mai von 10:30 bis 15 Uhr.

 

Wo? Altpörtel, Seite Maximilianstraße.

 

Programm

 

Durchgehender Infostand

 

 

 

10:30-10:40        Einführung: Warum IDAHOT?

 

 

 

10:45-11:00        Geschichte der Homosexuellen in der NS-Zeit, anschließend Schweigeminute für die Opfer vom Nationalsozialismus.

 

 

 

11:30-12:00        „Reise durch die Welt“: Mit unserer Weltkugel ein Land ziehen und über die Situation von LGBT-Menschen dort lernen: Machen Sie mit!

 

 

 

12:15-12:45        Gespräch mit Andrea Fuchs (QueerNet RLP) zum Thema „Regenbogenfamilien“: Gleichgeschlechtliche Paare ziehen Kinder in Rheinland-Pfalz auf!

 

 

 

13:15-13:45        „Quiz“: Erweitern und Prüfen Sie Ihr Wissen über die verschiedenen sexuellen Orientierungen und Identitäten mit einem Fragen-Antwort Spiel. Bei 3 richtigen Antworten von 4 gibt es einen Überraschungspreis! Machen Sie mit!

 

 

 

14:00-14:30        Gespräch mit Kerstin Erlewein (Selbsthilfegruppe für transsexuelle Menschen und deren Angehörige Heidelberg/Mannheim/Rhein-Neckar/Pfalz) zum Thema Transsexualität.

 

 

 

Mit Unterstützung des Regionalbüros Rheinland-Pfalz der Rosa-Luxemburg Stiftung, des QueerNets Rheinland-Pfalz, der Jugendgruppe Speyer zwanzig10 und des Weltladens e.V.

 

Offener Brief des BfDuZ zu einer Aktion am 12.03.2016, am Tag vor der Landtagswahl in Rheinland Pfalz

 

Liebe Bürgerinnen und Bürger von Speyer,

 

 

 

 

 

Das Bündnis für Demokratie und Zivilcourage appelliert an alle demokratischen Parteien sowie die  Bürgerinnen und Bürger der Stadt,  rechtsradikale Gesinnung und Politik auch in Speyer zu verhindern.

 

 

 

Am Tag vor der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz wollen wir an unserem Info-Stand  vor dem Altpörtel ein  Zeichen für eine offene Gesellschaft setzen. Wir wollen Position beziehen  gegen Rechtspopulismus, Neofaschismus, Extremismus und Rassismus. Das Bündnis für Demokratie und Zivilcourage schließt sich damit dem Motto der diesjährigen internationalen Wochen gegen Rassismus vom 10. bis 23. März an: „100 Prozent Menschenwürde - ZUSAMMEN gegen Rassismus.“

 

 

 

Jeder, der friedlich mit allen Menschen zusammenleben möchte, die in Speyer zu Hause sind, sind aufgerufen, am Samstag,  12. März 2016 ab 9 Uhr zum Altpörtel zu kommen und mit uns Farbe zu bekennen:  Menschenverachtende Ideologien, Parteien und Gruppierungen sind in Speyer nicht willkommen!

 

 

 

 

 

 

 

Im Auftrag desOrgateam / BfDuZ

 

http://www.buendnis-speyer.de/

 

"Wir stehen vor und zu den Flüchtlingen"


war das Moto einer parallel zur Gegenkundgebung stattfindenden Mahnwache vor der Erstaufnahmestelle in der Kurpfalzkaserne Speyer.


Die Mahnwache war überwiegend von ca. 25 Helferinnen und Helfern des DRK gestaltet worden. Bei fröhlicher, solidarischer Atmosphäre gesellten sich mehrere Bewohner der AfA zu Gesang und Musik.

Gelungener Aufruf zur Gegenkundgebung zu brauner Hetze des "III. Weg" am 05.12.2015



Gemeinsam mit nahezu 700 Menschen, darunter Vertreter der Stadtspitze und Verbänden konnte ein deutliches "NEIN" zu Rassismus und Hetzte gegen Mitmenschen gesetzt werden. In Redebeiträgen bei der Kundgebung wurde die Wichtigkeit von Diversität innerhalb der Kulturen für eine gesunde Gesellschaft hervorgehoben. Drei Männer aus Syrien, die als Flüchtlinge nach Speyer kamen, bereicherten die Kundgebung durch einen Liedbeitrag.

Desweitern wurde die Veranstaltung von zwei Speyrer Musikern aktiv unterstützt. Schnell wurde klar, dass Speyer nicht nur eine couragierte bunte Stadt ist, in der die Lebensfreude ganz klar im Vordergrund steht und deshalb kein Platz für bösartige Naziparolen ist.


Schnell entwickelte sich das erfolgreiche Motto "Schunkeln gegen Nazis".


Das BfDuZ bedankt sich bei allen Mitwirkenden und den 700 friedlichen Gegendemonstranten.

05.12.2015.mp4
MP3 Audio Datei 89.1 MB

Aufruf zur Gegenkundgebung:

 

Das Bündnis für Demokratie und Zivilcourage ruft am Samstag den 05.12.02015 um 18:00 Uhr am Standort Falkenweg / Drosselweg / Speyer-Nord zu einer Kundgebung gegen die braunen Hetzparolen des „III. Weg“ auf. Die Neonazis werden gegen 19:00 Uhr an ihrem Kundgebungsplatz Falkenweg Ecke Starenweg ankommen.

 

Setzen wir ein gemeinsames deutliches „NEIN“ gegen Intoleranz, Rassismus und Volksverhetzung  in Speyer.

Weiterleiten dieser Nachricht in Ihren/euren Netzwerken ist dringend erwünscht.


 

 

IKW 2015

 

Unter Beteiligung des Bündnis für Demokratie und Zivilcourage.

 

mehr Informationen

Mahnwache:

Anlässlich der Terroranschläge in Paris rief das BfDuZ am 18.11.2015 in der Speyrer Innenstadt zu einer Mahnwache auf. Gemeinsam mit den Menschen aus Speyer wurde ein Zeichen gegen jegliche Formen von Intoleranz und gewalttätigem Handeln gegenüber anders Denkenden gesetzt.


Weitere Informationen

Teilnahme am Fest der Kulturen in Speyer am 31.05.2015

 

Hier gehts zum Artikel.

Teilnahme des Bündnis für Demokratie und Zivilcourage  Gegendemonstrationen zu  Aufmärschen des III. Weg in Limburgerhof und Ludwigshafen Mundenheim.

Hier gehts zum Artikel.

Infostand am 21.03.2015 in Speyer

 

Hier das Plakat in groß.

Ludwigshafen bunt statt braun - 8. 02. 2015

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