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Das sind die Vereine und Unternehmen, die uns bereits unterstützen:

Das Bündnis für Demokratie und Zivilcourage freut sich über jede Unterstützung.

Amnesty International Speyer
Antifa Speyer
Arbeitskreis Asyl Speyer
Attac Speyer
Beirat für Migration und Integration Speyer
BGS Speyer
BI Lebensqualität statt Flugplatzausbau
Bündnis 90/Die Grünen Speyer
CDU Speyer
DGB Stadtverband Speyer
Die Initiative Stadtrundgang Jüdisches Leben in Speyer
Die Linke Speyer
DPSG Speyer Dom
DPSG St. Konrad Speyer
Evangelische Gefängnisseelsorge
Evangelische Gesamtkirchengemeinde Speyer
FDP Speyer
IG Metall Speyer
Initiative Freiraum Speyer
Initiative Stolpersteine Speyer
Initiative Was tun
Jüdische Kultusgemeinde der Rheinpfalz
Jugendstadtrat Speyer
Jusos Speyer
Katholische Dompfarrei Speyer
Kopf hoch Japan e.V.
Naturfreunde Speyer
ÖDP Speyer
Paritätischer Wohlfahrtsverband DPWV
Pax Christi
Personalrat der deutschen Rentenversicherung
Pfadfinder / DPSG Speyer Dom / speyer-dom@dpsg-speyer.org
Pfadfinder / DPSG St. Konrad Speyer / vorstand@dpsg-stkonrad.de
Ring Politischer Jugend
Rockmusikerverein Speyere. V.
Rosa Luxemburg Club Speyer
SPD Speyer
Speyerer Schülerrat
Stadtelternausschuss der Speyerer Kitas
Stadtrundgang jüdisches Leben
Steuerungsgruppe / Stadt ohne Rassismus Stadt mit Courage
SWG Speyer
Türkisch-Islamische Gemeinde Speyer
ver.di Vertrauensleute Speyer
Vietnamesische Schule Speyer
Weltladen Speyer
Zwanzig10 / Jugendkultur Speyer e.V

»Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen« in Speyer am 25. November 2019 

 

»Das Bündnis für Demokratie und Zivilcourage« nahm am 25. November 2019 am »Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen« in Speyer teil. Dem Demonstrationszug vom Altpörtel zum Historischen Rathaus sollte, wie bereits in den Jahren zuvor, eine Rede der Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler und das Hissen der Terre des Femmes-Fahne folgen. Die Oberbürgermeisterin hatte gerade mit ihrer Begrüßung vor dem Historischen Rathaus begonnen, als diese von einem Mann lautstark unterbrochen wurde. Die verwunderten Frauen brauchten einen Moment, um zu verstehen, dass gerade ein Faschist - er gab sehr stolz seinen Namen und seine »Organisation« bekannt - dabei war diesen Gedenk- und Aktionstag zu stören. Die Bürgerinnen Speyers stellten sich demonstrativ schützend vor ihre Stadtspitze und protestierten lautstark dagegen, dass dieser Mann in Speyer die selbe populistische und rassistische Show wie in zahlreichen Orten in der Südpfalz präsentieren konnte.
Die Aktion dieses Mannes war aber nicht von ihm alleine initiiert. Wie man in einem seiner Facebook-Posts danach lesen kann, dankt er ausdrücklich der »Wählergruppe Speyer«. Deren Stadtrat, Matthias Schneider, war es auch, der mit etwas Abstand den Tumult beobachte, den er wahrscheinlich selbst eingefädelt hatte. Wie auf Kommando sprangen Mitglieder seiner »Wählergruppe« mit den bekannten gelben Fahnen der »Organisation« des Störers um die Bürgerinnen herum, filmten oder fotografierten diese ab. Auch der »Journalist« der Wählergruppe - wir erinnern uns, zuvor war er Mitglied der AfD und besuchte auch Veranstaltungen der »Identitären Bewegung« - war vor Ort und filmt fleißig alles und jede - nur nicht seinen Kumpel, den Störer aus der Südpfalz.
Die Zustände waren recht chaotisch, Bürgerinnen wurde angebrüllt oder geschubst und das Gedenken an zahlreiche Frauen, denen Gewalt angetan wurde, wurde von den Störenden verhöhnt.
Die Polizei, die über den Notruf informiert wurde, kam erst nach 10 Minuten an. Das Rathaus liegt weniger als 100 Meter von der Polizeiinspektion entfernt - in der selben Straße. Bleibt zu hoffen, dass die Notrufzentral nicht immer so lange braucht, bis sie reagiert. Die eingetroffenen Polizisten waren aber kooperativ und konnten den Bürgerinnen gegen die Störenden helfen. Auch die Mitarbeiter des Orndungsamts - die bereits früher zur Hilfe eilten - leisteten ihren Beitrag, um die Situation zu beruhigen. Die Stadtspitze konnte die Terre des Femmes-Fahne - den Störenden zum Trotz - hissen und somit an die zahlreichen Frauen erinnern, denen täglich Gewalt widerfährt. Vielen Dank an die zahlreichen Bürgerinnen, die sich dem Störenden widersetzt haben.